Fast jedes KMU nutzt heute Dienste von grossen US-Anbietern: Mail, Dateiablage, Videokonferenz, Buchhaltung. Das ist bequem. Es bedeutet aber auch, dass wichtige Teile des Betriebs von Entscheidungen abhängen, die weit weg und ohne Rücksicht auf Sie getroffen werden – Preiserhöhungen, geänderte Nutzungsbedingungen oder der Zugriff ausländischer Behörden.
Digitale Souveränität heisst nicht, alles selbst zu betreiben. Es heisst, bewusst zu entscheiden, welche Daten wo liegen, und jederzeit wechseln zu können.
Drei Fragen für den Anfang
- Wo liegen Ihre Daten tatsächlich? Viele Firmen wissen nicht, in welchem Land ihre Mails, Backups und Dokumente gespeichert sind.
- Kommen Sie wieder heraus? Lassen sich Ihre Daten in einem offenen Format exportieren, wenn Sie den Anbieter wechseln wollen?
- Was passiert bei einem Ausfall? Können Sie weiterarbeiten, wenn der Dienst oder die Internetleitung einen Tag lang nicht verfügbar ist?
Schritte, die sich schnell lohnen
- Backups in die Schweiz holen. Eine zweite Sicherung in einem Schweizer Rechenzentrum schützt vor Ausfällen und vor Ransomware – unabhängig davon, wo die Originaldaten liegen.
- E-Mail absichern. Mit SPF, DKIM und DMARC kontrollieren Sie, wer in Ihrem Namen Mails verschicken darf. Das gilt auch für Microsoft 365.
- Offene Software prüfen. Für Dateiablage, Mail, Telefonie oder ERP gibt es ausgereifte quelloffene Lösungen ohne Lizenzabhängigkeit.
- Automatisierung und KI lokal betreiben. Werkzeuge wie n8n und lokale Sprachmodelle laufen auf eigenen Servern. Vertrauliche Daten verlassen das Haus nicht.
Das Ziel: Wahlfreiheit
Es geht nicht darum, die Cloud zu verteufeln. Es geht darum, dass Sie die Kontrolle behalten und nicht aus Bequemlichkeit in eine Abhängigkeit rutschen, die später teuer wird.
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihr Unternehmen steht, machen wir gerne eine Bestandesaufnahme mit Ihnen.
Häufige Fragen
Muss ich deshalb auf Microsoft 365 verzichten?
Nein. Es geht um bewusste Entscheidungen. Oft genügt es, Backups und besonders sensible Daten zusätzlich in der Schweiz zu halten.
Ist eigene Infrastruktur nicht teurer als die Cloud?
Über mehrere Jahre gerechnet häufig nicht. Lizenz- und Abokosten steigen, eigene Hardware ist planbar. Wir rechnen beide Varianten für Sie durch.
Was bedeutet der US CLOUD Act für Schweizer Firmen?
Er erlaubt US-Behörden unter bestimmten Umständen Zugriff auf Daten, die US-Anbieter speichern – auch in europäischen Rechenzentren. Das ist ein Grund, sensible Daten bei Schweizer Anbietern zu halten.



